Wissenschaft weist auf eine Verbindung zwischen Handy-Nutzung und Hirntumoren hin | happilyeverafter-weddings.com

Wissenschaft weist auf eine Verbindung zwischen Handy-Nutzung und Hirntumoren hin

Die Studie des britischen Instituts für Krebsforschung, die in der Fachzeitschrift Environmental Health Perspectives vorgestellt wurde, besagt, dass es keine etablierten biologischen Mechanismen gibt, durch die Radiosignale von Mobiltelefonen Tumore auslösen könnten. Ein Expertengremium aus Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Schweden überprüfte alle wichtigen bisher veröffentlichten Forschungen auf diesem Gebiet und kam zu dem Schluss, dass es keine überzeugenden Beweise für die Krebs-Verbindung von Mobiltelefonen gibt. In dieser Hinsicht gab es mehrere Studien, von denen die größte im vergangenen Jahr die "13-Länder-Interphone-Studie" war. Es hat 13.000 Handy-Nutzer untersucht und zehn Jahre lang verfolgt. Es gab Probleme mit der in der Studie verfolgten Methodik und es konnten keine positiven Beweise zwischen der Verwendung von Mobiltelefonen und Gehirntumoren erzielt werden.

cell_phone_brain.jpg
Heute gibt es mehr als 5 Milliarden Nutzer von Mobiltelefonen. Es gibt immer wieder Spekulationen über die zunehmende Nutzung von Mobiltelefonen, die zu Hirntumoren wie Meningiom und Gliom führen.

Laut Anthony Swerdlow, der diese Studie leitete, gab es viele andere Studien in diesem Bereich, aber keine konnte eine Verbindung zwischen Mobiltelefonen und Hirntumoren herstellen, auch 20 Jahre nach der Einführung von Mobiltelefonen und 10 Jahre nach ihrer Verbreitung.

Verschiedene Agenturen haben eine widersprüchliche Meinung zu diesem Thema

Die vom Mobiltelefon ausgesandten Radiowellen sind eine Form von nichtionisierender Strahlung und werden vom Gewebe neben dem Telefon absorbiert. Einige Leute behaupten, dass diese Radiofrequenz-Energie, die durch das Gehirngewebe absorbiert wird, zur Entwicklung von Tumoren wie Meningiom und Gliom führen kann.

Verschiedene Agenturen haben eine widersprüchliche Meinung zu diesem Thema. Die Internationale Agentur für Krebsforschung, eine Komponente der WHO, hat kürzlich Mobiltelefone als "möglicherweise krebserregend für den Menschen" eingestuft. Die American Cancer Society gibt an, dass es keine schlüssigen Beweise für den Zusammenhang zwischen Mobiltelefongebrauch und Hirntumor gibt. Es ermutigt jedoch mehr Forschung auf diesem speziellen Gebiet. Nach Angaben des National Institute of Environmental Health Sciences (NIEHS) hat das Gewicht der aktuellen wissenschaftlichen Beweise Handys nicht mit irgendwelchen negativen Gesundheitsproblemen verbunden, aber mehr Forschung ist notwendig. Die US-Bundesbehörde zur Überwachung von Nahrungs- und Arzneimitteln (FDA) stellt fest, dass Studien über biologische Veränderungen im Zusammenhang mit Radiofrequenzenergie nicht wiederholt werden konnten und die meisten epidemiologischen Studien zeigen keinen Zusammenhang zwischen Handynutzung und Hirntumoren. Laut den US-Zentren für Seuchenkontrolle und -prävention, obwohl einige Studien Bedenken aufwerfen, stellt die Mehrheit keine Verbindung her. Die Federal Communications Commission weist die Verbindung zwischen den beiden vollständig ab.

Daher bleibt auf diesem Gebiet noch viel Verwirrung, und bis zur endgültigen Lösung der Angelegenheit ist Vorsicht geboten.

#respond